Welt-Erbe-Bildung

IHS_LY-Ghadames01b(Dr. Hans-J. Aubert)Forschungsprojekt: „Welt-Erbe-Bildung“  – Curriculumentwicklung für Sekundarschulen

Projektbeschreibung:

In unserer heutigen globalisierten und vernetzten Welt finden sozio-ökonomische, ökologische und kulturelle Entwicklungen der Gesellschaften in einem globalen Maßstab statt. Das hat vielfältige Auswirkungen auf Bildung. Es geht darum, zentrale Probleme der Gegenwart aufzugreifen, zu vermitteln und an ihrer Bewältigung mitzuwirken. Das betrifft auch Welterbe und immaterielles Erbe. Auch in der Auseinandersetzung mit Erbe drückt sich die Vielfalt unserer Welt aus und fordert zugleich einen nachhaltigen Umgang mit dem Erbe der Menschheit ein.

Welt-Erbe-Bildung‘, so wie sie mit diesem Projekt initiiert wird, zielt sowohl auf formales Lernen über UNESCO-Konventionen und einzelne Welterbestätten als auch auf ein Lernen über sich selbst anhand eines vielfältigen Kanons von materiellem und immateriellem Kultur- und Naturerbe. Die kreative Auseinandersetzung mit Fragestellungen über den Zusammenhang von Welterbe, immateriellem Kulturerbe und Vielfalt, Nachhaltigkeit und Kultur, stehen im Mittelpunkt dieses Projektes. Dementsprechend ist sein Ziel, die Integration von Welterbe und immateriellem Kulturerbe in Schulcurricula voranzutreiben und dabei eine globale, ganzheitliche Perspektive einzunehmen, die ‚Welt-Erbe-Bildung‘ innerhalb aktueller Bildungsdiskussionen positioniert.

Projektteam: Marie-Theres Albert, Claudia Grünberg, Manuel Peters, Brigitte Wilhelm
Institut Heritage Studies (INA Berlin) in Zusammenarbeit mit:

UNESCO-Projektschulen in Deutschland
Ministerien der Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg (Abteilung für Schulbildung/Curricula (angefragt)
Deutsche UNESCO-Kommission e.V. (angefragt)
je 2 Schulen in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg (angefragt)
Finanziert durch: Finanzierungsanträge sind bei verschiedenen Stiftungen gestellt

Zeitlicher Rahmen: 3 Jahre (2015-2018)

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