Die Reihe Heritage Studies
Trotz oder vielleicht sogar wegen der diversen Konventionen zum Schutz unseres Erbes hat sich herausgestellt, dass eine enorme Vielfalt im Verständnis davon besteht, was Erbe ist, was es sein könnte oder sein sollte. Sie drücken sich aus in den sehr unterschiedlich formulierten Paradigmen wie bspw. in dem, dass Erbe über einen immanenten kulturellen Wert verfügt oder in dem, dass Erbe eine Bedeutung für nachhaltige menschliche Entwicklung zugeschrieben wird. Die vielfältigen Perzeptionen von Erbe gehen mit unterschiedlichen Schutz- und Nutzungskonzepten einher sowie mit den zugrundeliegenden Disziplinen einschließlich ihrer inter- und transdisziplinären Vernetzungen. Der wissenschaftliche Erkenntnisprozess darüber, Erbe zu verstehen, befindet sich regional und international, theoretisch und praktisch sowie individuell und institutionell noch am Anfang. Die meisten Veröffentlichungen zu diesem Thema wurden bisher in Europa und den USA erstellt. Erkenntnisse und Positionen aus Afrika, Asien oder Lateinamerika sind bisher kaum zu finden. Wir möchten deshalb die Welt einladen, unsere Reihe „Heritage Studies“ zu nutzen, um mit eigenen Büchern das Wissen zum Erbe der Menschheit international und transkulturell auszuweiten. Mehr …
Die Rules of Procedure sind dabei folgende:
- Wir sind ein auf Forschung ausgerichtetes Institut und legen Wert auf wissenschaftliche Analysen. Beispielsweise sollten case studies immer erkenntnistheoretisch und/oder methodisch unterlegt sein. Siehe Forschungsfelder.
- Wir erwarten vollständige Manuskripte; entweder durch Einzelautoren*innen oder als Herausgeber*innen.
- Die Bücher durchlaufen, bevor wir sie zur Veröffentlichung freigeben können, ein Reviewverfahren durch den Advisory Board der Reihe.
- Das vertraglichen Prozedere erfolgt mit und durch den Springer Verlag.
- Wir empfehlen Ihnen, Veröffentlichungen auch im open access Verfahren zu organisieren, da das die weltweite Verbreitung erleichtert.
Siehe auch: Herausgeberinnen | Advisory Board
