Welterbe

Im November 1972 hat die General­versammlung der UNESCO die Konvention zum Schutz und zur Erhaltung von Natur- und Kulturgütern aller Art und aller Zeiten verabschiedet.

Inzwischen sind 1007 Denkmäler in 125 Ländern unter Schutz gestellt. Davon sind 563 Kulturdenkmäler, 144 Naturdenkmäler, und 23 Denkmäler gehören sowohl dem Kultur- als auch dem Naturerbe an. Mit vorsichtigem Optimismus lässt sich deswegen festhalten: der Schutz des Erbes der Menschheit ist zu einem Anliegen aller Völker geworden.

Die globale Anerkennung der Konvention ging mit Anforderungen an internationale und innovative Standards für Schutzkonzepte einher, die auch gegenüber einer vermehrten Nutzung der Erbestätten durch den Tourismus bestehen mussten. Denn je schneller sich die Idee von Welterbe als einem „einzigartigen schützenswerten Gut“ verbreitete, umso größer wurde ihre Attraktivität für den Tourismus.

Moderne Schutzkonzepte müssen deshalb Nutzungskonzepte einbeziehen und Nutzungskonzepte müssen auf Nachhaltigkeit überprüft werden. Neben der Identifizierung, dem Schutz und der Erhaltung von Welterbe spielt dessen Nutzbarmachung für die Zukunft eine bedeutende Rolle. Das IHS hat sich den Schutz und die Nutzung von Welterbe zur Aufgabe gemacht.