Prof. Dr. Marie-Theres Albert

Prof. Dr. Marie-Theres Albert

Das Konzept von Erbe, sein Schutz und sein Nutzung unterscheiden sich im Ansatz von Marie-Theres Albert und dem ’Institut Heritage Studies‘ (IHS) von anderen durch eine holistische Interpretation von Erbe. Es unterscheidet sich aber auch dadurch von anderen, dass Erbe paradigmatisch im Interesse menschlicher Entwicklung verstanden wird.

Dieses Konzept von Erbe wurde von Marie-Theres Albert im Prozess der Entwicklung und Umsetzung des Masterstudiengangs World Heritage Studies“ (WHS) und des PhD Studiengangs „Heritage Studies“ erarbeitet und mit dem Team des Lehrstuhls Interkulturalität von 2010 bis 2015 in der International Graduate School Heritage Studies (IGS) umgesetzt. Es wurde weiterentwickelt in den EU finanzierten Projekten „MUMA (Development of Multi-Disciplinary Manangment Strategies for Conservation and Use of Heritage in Asia and Europe)“ and „Sharing our Heritages“, die beide auf eine Internationalisierung der Aus- und Weiterbildung im Bereich Welterbe ausgerichtet waren sowie in dem von der EU geförderten Anschlussprojekt „Cultural Capital Counts (CCC)“ zur Inwertsetzung des immateriellen Erbes.

Nicht zuletzt hat Marie-Theres Albert ihr Paradigma von Erbe im Interesse menschlicher Entwicklung mit den Veröffentlichungsreihen World Heritage Studies und Heritage Studies publiziert und damit das Alleinstellungsmerkmal des ’Institut Heritage Studies‘ noch einmal unterstrichen.


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