Prof. Dr. Marie-Theres Albert

Prof. Dr. Marie-Theres Albert

Das Konzept von Erbe, sein Schutz und seine Nutzung unterscheiden sich im Ansatz von Marie-Theres Albert, ehemalige Chairholderin des UNESCO Chair in Heritage Studies und dem ’Institute Heritage Studies‘ (IHS) von anderen durch eine holistische Interpretation von Erbe. Es unterscheidet sich aber auch dadurch von anderen, dass Erbe paradigmatisch im Interesse menschlicher Entwicklung verstanden wird.

Dieses Konzept von Erbe wurde von Marie-Theres Albert für den Masterstudiengang World Heritage Studies“ (WHS) und das PhD Programm „Heritage Studies“ erarbeitet und mit dem Team des UNESCO Chair in Heritage Studies von 2010 bis 2016 in der BTU Cottbus-Senftenberg umgesetzt. Es wurde weiterentwickelt in den EU finanzierten Projekten „MUMA“ (Development of Multi-Disciplinary Manangment Strategies for Conservation and Use of Heritage in Asia and Europe), „Sharing our Heritages“, und „Cultural Capital Counts“ (CCC).

Der paradigmatische Ansatz wurde im Europäischen Kulturerbejahr „ECHY“ auf Lehrer*innen und Schüler*innen ausgeweitet und 2019 gemeinsam mit den grenzübergreifenden Stätten  Montanregion Erzgebirge / Krušnohoří, Muskauer Park / Park Mužakowski und der deutschen Stätte Haithabu und Danewerk umgesetzt. Die Ergebnisse sind seit 2020 auf der Plattform des Projektes worldheritage-education.eu festgehalten und sind für Unterricht zum Welterbe abrufbar.

Wissenschaftlich unterlegt hat Marie-Theres Albert ihr Paradigma von Erbe mit ihren Veröffentlichungsreihen World Heritage Studies und Heritage Studies  und damit das Alleinstellungsmerkmal des ’Institute Heritage Studies‘ noch einmal unterstrichen.


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