Wissenschaftliche Mitarbeiter*Innen

Shane Thomas Cullen

Shane Thomas Cullen

Shane Thomas Cullen hat sein Bachelorstudium in Erbe Studien an der Westküste von Ireland am Galway-Mayo-Institute of Technology abgeschlossen, wo er 2016 für seine Leistungen mit dem GMIT Academic Achievment Award 2016 (GMIT Preis für akademische Erfolge) ausgezeichnet wurde. Um seine Studien zu vervollständigen, hat er an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg im Studiengang World Heritage Studies seine Masterarbeit über „Nachhaltigkeit als roter Faden durch diverse Zugänge/Ebenen der Erbeforschung“ (Sustainability as a common thread through disparate strands of Heritage Studies) geschrieben. Shanes großes Interesse gilt der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Konzept „Erbe“ und den Fragen, in welcher Form sich diese Konzepte praktisch umsetzen lassen. Aber es sind nicht nur die grundlagentheoretischen Fragen zum Thema Erbe, die Shane Cullen interessieren, es sind auch die vielfältigen interkulturell unterschiedlich geprägten Auffassungen von Erbe. Mit diesem Interesse und Know How begleitete Shane die gerade von Marie-Theres Albert, Francesco Bandarin und Ana Pereira Roders herausgegebene Publikation „Going Beyond- Perceptions of Sustainability in Heritage Studies No.2”), mit der erstmals Visionen und kritische Sichten auf das Thema Erbe und Nachhaltigkeit aus Afrika, Asien und Lateinamerika veröffentlicht werden. Seine theoretisches und interkulturelles Know-How qualifizieren ihn für das Lektorat der Veröffentlichungen der Heritage Studies im Allgemeinen und für die aktuelle Veröffentlichung im Besonderen. Diese zielt erneut auf die Publizierung von Stimmen aus Afrika und ist Ergebnis der International Summer School ‘African Heritage and the Pillars of Sustainability’ in Iringa 2016”.

Themen: Nachhaltigkeit / Nachhaltige Entwicklung / Narrative von Erbe / Lokales Erbe

 


Bild: Claudia Grünberg

Claudia Grünberg

Claudia Grünberg hat einen Bachelor in Kulturwissenschaften (Europa Universität Viadrina) und einen M.A. in World Heritage Studies (BTU Cottbus-Senftenberg). Sie ist seit November 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin des IHS in dem Projekt „Unser WeltErbe – die montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoří“. Bereits während ihres Studiums und in ihrer Masterarbeit, befasste sie sich mit dem Potential von UNESCO Welterbe für Schulbildung. Für die Bundeskoordination der UNESCO Projektschulen, die Deutsche UNESCO-Kommission e.V. und für das Berliner Komitee für UNESCO Arbeit e.V. führte sie verschiedene Projektwochen für Schüler durch, in denen sie das Welterbe lebendig vermittelte. 2015 arbeitete sie in dem Projektteam der Kulturstiftung der Länder und des UNESCO Lehrstuhls Heritage Studies von Frau Prof. Albert an der BTU Cottbus für das Symposium „Schritte zur Umsetzung der Global Strategy in Deutschland – Die 5 Cs als Motor für die Erzielung eines nachhaltigen Umgangs mit dem Welterbeprogramm“. Anschließend war sie für die Welterbekoordination Sachsen tätig und dort insbesondere für die Vermittlung des Welterbegedankens.

Im Projekt „Unser WeltErbe – die montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoří“ ist sie für die Mobilisierung von Vereinen zur Inwertsetzung des immateriellen Erbes der Region zuständig. Außerdem entwickelt sie ein Konzept für Lehrerfortbildungen und setzt dieses in Zusammenarbeit mit Schulen der Montanregion um.

 


Allison Thompson

Allison Thompson

Allison Thompson hat einen M.Sc. in Library and Information Science und einen M.A. in World Heritage Studies. Sie ist seit September 2017 Projektmitarbeiterin in dem Projekt „Unser WeltErbe – Gemeinsam das montanhistorische Erbe im Erzgebirge/ Krusnohori vermitteln“. Sie studierte Geschichte und Archivgutverwaltung an der Brandeis University und am Simmons College und World Heritage Studies an der BTU Cottbus-Senftenberg. Ihre Masterarbeit schrieb sie über die Bedeutung von Sport für das immaterielle Erbe, die UNESCO und die Anwendung sportlicher Entwicklungsprogramme als Möglichkeit, das immaterielle Kulturerbe zu schützen und vor allen Dingen es mit jungen Leuten weiter zu entwickeln. Ihre Erfahrung und ihr Interesse an dem immateriellen Erbe qualifizieren sie für ihre aktuelle Tätigkeit. Seit September 2017 ist sie als Projektmitarbeiterin für die Mobilisierung von Vereinen zur Inwertsetzung des immateriellen Erbes der Region zuständig.