Andrea F. G. Raschèr

[+]Cover_HS Vol 2_40 Jahre Welterbe

Albert, Marie-Theres; Ringbeck, Birgitta: 40 Jahre Welterbekonvention. Zur Popularisierung eines Schutzkonzeptes für Kultur- und Naturgüter. (Heritage Studies, Vol. 2). Berlin: de Gruyter, 2015. 326 Seiten. ISBN 978-3-11-031237-9.

Preis: 39,95 Euro, Bezug: Buchhandel

Buchbesprechung von Andrea F. G. Raschèr

Das Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt der UNESCO von 1972 (Welterbekonvention) gehört zu den wichtigsten Rechtsinstrumenten der UNESCO. Ziel der Konvention, die vor mehr als 40 Jahren verabschiedet wurde, ist es, Welterbe von außergewöhnlichem universellem Wert zu schützen und für künftige Generationen zu erhalten.

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Dr. Karl-Reinhard Titzck

[+]Cover_HS Vol 2_40 Jahre WelterbeAlbert, Marie-Theres; Ringbeck, Birgitta: 40 Jahre Welterbekonvention. Zur Popularisierung eines Schutzkonzeptes für Kultur- und Naturgüter. (Heritage Studies, Vol. 2). Berlin: de Gruyter, 2015. 326 Seiten. ISBN 978-3-11-031237-9. Preis: 39,95 Euro, Bezug: Buchhandel.

Buchbesprechung von Dr. Karl-Reinhard Titzck, Referatsleiter Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin

Marie-Theres Albert, Professorin des Lehrstuhls Interkulturalität an der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus und Chairholderin des UNESCO-Chairs in Heritage Studies und Birgitta Ringbeck, deutsche Welterbekoordinatorin im Auswärtigen Amt und Mitglied der Welterbekommission der UNESCO, sind  zwei in der Materie hervorragend ausgewiesene Expertinnen, die sowohl mit den methodischen Zugängen zum Welterbe als auch mit der Komplexität der politischen Praxis in der Umsetzung der Welterbekonvention sehr gut vertraut sind.

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Dr. Roland Bernecker

[+]Cover_HS Vol 2_40 Jahre WelterbeAlbert, Marie-Theres; Ringbeck, Birgitta: 40 Jahre Welterbekonvention. Zur Popularisierung eines Schutzkonzeptes für Kultur- und Naturgüter. (Heritage Studies, Vol. 2). Berlin: de Gruyter, 2015. 326 Seiten. ISBN 978-3-11-031237-9.

Preis: 39,95 Euro, Bezug: Buchhandel

Buchbesprechung von Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO Kommission, Bonn

Die UNESCO-Welterbekonvention von 1972 ist ein Völkerrechtsvertrag, aus dem sich ein prestigeträchtiges Programm zur Auszeichnung von Kultur- und Naturstätten entwickelt hat. Bereits seit vielen Jahren beschäftigen sich Experten mit der Frage, ob der zunehmende Erfolg und die Popularisierung des Welterbe-Programms nicht zu Lasten der Substanz der Konvention geht. Zu den Problemen zählen das insgesamt zu schnelle Wachstum sowie die mangelnde geographische und typologische Ausgewogenheit der Liste, ein unzureichendes Monitoring sowie eine zu starke Politisierung der Entscheidungen über die Aufnahme von Stätten in die Liste.

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Prof. Dr. Klaus Hüfner

[+]Cover_HS Vol 2_40 Jahre WelterbeAlbert, Marie-Theres; Ringbeck, Birgitta: 40 Jahre Welterbekonvention. Zur Popularisierung eines Schutzkonzeptes für Kultur- und Naturgüter. (Heritage Studies, Vol. 2). Berlin: de Gruyter, 2015. 326 Seiten. ISBN 978-3-11-031237-9. Preis: 39,95 Euro, Bezug: Buchhandel

Buchbesprechung von Prof. Dr. Klaus Hüfner

Das Übereinkommen zum Schutze des Kultur-und Naturerbes (Welterbekonvention) wurde von der Generalkonferenz der UNESCO im November 1972 verabschiedet, trat aber erst 1975 in Kraft. Das Übereinkommen, bis heute von 191 Staaten ratifiziert, gehört ohne Zweifel zu den erfolgreichsten völkerrechtlichen Dokumenten; es genießt nicht nur in Deutschland, sondern weltweit eine enorme Popularität. Die UNESCO kann stolz auf diese Konvention sein, denn damit wurde ein herausragendes Instrument geschaffen, um das Kultur- und Naturerbe der Völker der Welt zu würdigen und zu schützen. Wer den Namen UNESCO hört, denkt zunächst an das UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe. Gegenwärtig stehen die Namen von 1007 Stätten auf der Welterbeliste, davon 39 in Deutschland.

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Prof. Dr. Renate Nestvogel

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Albert, Marie-Theres; Ringbeck, Birgitta: 40 Jahre Welterbekonvention. Zur Popularisierung eines Schutzkonzeptes für Kultur- und Naturgüter. (Heritage Studies, Vol. 2). Berlin: de Gruyter, 2015. 326 Seiten. ISBN 978-3-11-031237-9. Preis: 39,95 Euro, Bezug: Buchhandel

Buchbesprechung von Prof. Dr. Renate Nestvogel

In diesem 2. Band der Reihe Heritage Studies führen die Autorinnen in die vielfältigen Facetten des Welterbes seit seiner Entstehung und der Verabschiedung der Welterbekonvention 1972 ein. Zunächst konstatieren sie, dass die derzeit 1031 in die Welterbeliste eingetragenen Kultur- und Naturgüter ein eklatantes regionales Ungleichgewicht aufweisen: Mehr als die Hälfte der Welterbestätten befinden sich in Europa und Nordamerika, das heißt,  auf nur 28% der gesamten Landfläche der Erde und in der Hand von nur 16% der Weltbevölkerung. Damit dominieren nicht nur die europäischen Vorstellungen von Kultur und kulturellen Gütern das Erbe der Menschheit. Die eingeschriebenen europäischen Denkmäler des Christentums, die barocken Schlösser oder die mittelalterlichen Stadtensembles lassen auch einen bildungsbürgerlich materiellen Kulturbegriff erkennen.

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